Presse

   

WGS tritt mit 62 KandidatInnen 
zur Kreiswahl 2016 an

Landkreis: Die Wählergemeinschaft Schaumburg hat ihre Kandidaten für die Kreiswahl aufgestellt und tritt in allen sechs Wahlbereichen mit einer Mischung aus erfahrenen und jungen, motivierten Kandidaten an. Insgesamt 62 Schaumburger und Schaumburgerinnen stellen sich der Wahl am 11. September für den Kreistag.
Der WGS-Vorsitzende Siegbert Held freut sich über ein tolles und großes Team das in den nächsten fünf Jahren die Geschicke im Schaumburger Land in die Hand nehmen will. „Wir werden weiterhin für ein  l(i)ebenswertes Schaumburg kämpfen. Bürgernähe ist und bleibt unser höchstes Gebot.
Wir werden auch im nächsten Kreistag nicht die „JA-Sager“ und „Abnicker“ des Landkreises werden. Unsere Wähler sind kritische Mitmenschen, die genau hinschauen und sich nichts vormachen lassen, genauso sind unsere Kandidaten“, so Held. „Die Bürger und Bürgerinnen im Landkreis schätzen die Sachkunde und
konstruktive Arbeit der WGS.
Diese Arbeit werden wir zum Wohle der Bürger fortsetzen und den Parteien und der Verwaltung weiterhin auf die Finger schauen und entsprechend reagieren. So konnten wir in der Vergangenheit schon des Öfteren den Finger in die Wunden legen und manchen Unfug der Parteien oder der Verwaltung verhindern.“ So Held weiter
.

Die Spitzenkandidaten von links nach rechts: Siegbert Held, Heinrich Sasse, Hartmut Bauer, Frank Wiegel, Rolf Milewszek, Udo Meyer

Wählergemeinschaft Schaumburg wählt neuen Vorstand
Fusion mit anderem Landkreis kein vorrangiges Ziel /
Haushaltsentwicklung im Landkreis wird kritisch beäugt

Schaumburger Wochenblatt 26. 10. 2013
Landkreis (bt) Siegbert Held wurdefür weitere zwei Jahre als 1. Vorsitzender der Wählergemeinschaft Schaumburg (WGS) in seinem Amt bestätigt.
Wiederwahl hieß es ebenso für seine beiden Stellvertreter Hartmut Bauer und Hans Bielefeld sowie für Sven Kielgas als Kassenwart und Mike Rütten als Schriftführer.
Jörg Kobus, Gerd Grädener und Dieter Edler, den Antje Rinne als ihren Nachfolger vorschlug, bestimmte die Jahreshaupt- versammlung zu Beisitzern.
Vor den Vorstandswahlen referierte Siegbert Held ausführlich über die politischen Ziele der WGS.
Eine der wichtigen Aufgaben, so Held, sei es, die Haushaltslage des Landkreises kritisch im Auge zu behalten.
Der auf 150 Millionen Euro angewachsene Schuldenberg sei nicht von heute auf morgen abzubauen.
Das Thema Landkreisfusion sei für die WGS derzeit kein Thema. Als größten Erfolg der WGS wertete Held die richterliche Entscheidung zu den Müll­ge­bühren,
die zu erheblichen Erstattungsbeträgen für die Kreisbürger geführt habe. Die WGS hatte die Klage zu der Landkreissatzung auf den Weg ge­bracht und in vollem Umfang Recht bekommen.
Zum Bau von Windkraftanlagen am möglichen Standort im Rintelner Ortsteil Goldbeck sei das letzte Wort noch nicht gesprochen. Mehr Klarheit soll nach Aussage des WGS-Vorsitzenden ein weiterer Ortstermin bringen.

Landrat Jörg Farr erfüllte im Rahmen einer Klausurtagung den Wunsch der Wählergemeinschaft Schaumburg und sprach zum Thema "Welche Zukunft hat der Landkreis Schaumburg". In seinen sehr umfangreichen Ausführungen kam auch der Landrat zu dem Schluss, dass er in der Fusion mit anderen Landkreisen keinen Sinn sehe. Der Landrat begründete seine Meinung mit der starken Stellung Schaumburgs im Großraum Hannover. So liege die Einwohnerdichte in Schaumburg bei 237 Einwohner je qkm und damit an dritter Stelle in der Region.
Trotz der Schließung einiger Betriebe sei die Arbeitslosenzahlen im Landkreis von 12 auf 5,7% gesunken. Dies zeuge außer von einer starken Wirtschaftskraft ebenso von einem erfolgreichen Einsatz der Arbeitsagentur. Nach wie vor richte der Landkreis Schaumburg, so der Landrat, seine Augenmerk auf eine verstärkte Kooperation mit den benachbarten Landkreisen statt auf eine Fusion.               Foto siehe Vorstand

Energieautarker Landkreis als Vision
Die WGS will Hilfestellung des Landkreises für Kitas der Kommunen
Schaumburger Nachrichten vom 5. Januar 2013 
Die WGS-Fraktion im Kreistag wird das Hauptaugenmerk im Jahr 2013 nach den Worten ihres Sprechers Siegbert Held auf folgende fünf Bereiche legen: Bildung, Energie, Gesundheit, Wirtschaftsförderung sowie Haushaltskonsolidierung.
Das Krankenhaus in Rinteln muss nach dem Willen der WGS im Kreistag auf jeden Fall bis zur Eröffnung des neuen Gesamtklinikums in Vehlen in Betrieb bleiben.
Landkreis (ssr).
Die Aufrechterhaltung und Stärkung der Bildungs- und Lebensqualität im Landkreis müsse gewährleistet bleiben. Das beginne bei ausreichenden Betreuungsmöglichkeiten vom Kleinkindalter an. Beruf und Familie müssten ohne Probleme vereinbar sein. Hier müsse der Kreis den Gemeinden Hilfestellung geben, führte Held aus.Der Landkreis selbst müsse als Schulträger die Schulen weiterhin gut ausstatten, um gute Bildung möglich zu machen. Hier werde sich der Kreis „auf den langen Weg der Inklusion begeben“, so der WGS-Politiker. Hier gelte: „Ein anderes Schild an der Tür macht noch lange keine inklusive Schule.“ Der Kreis müsse als Schulträger die sächlichen Voraussetzungen schaffen. Das Land sei für die pädagogischen Voraussetzungen zuständig „und die sind nicht zum Nulltarif zu haben“, formulierte Held.Mit Übernahme des Job-Centers und der Wirtschaftsförderung „Hand in Hand mit dem Mittelstand“ habe der Landkreis schon einiges erreicht. „Umstrukturierungen“ wie bei Faurecia würden die Region aber immer wieder hart treffen. „Wir benötigen nach wie vor qualifizierte Arbeitsplätze für die jungen Leute, die bei uns im Landkreis Abitur machen. Es muss einen Anreiz geben nach dem Studium zurück zu kommen,
 sonst trifft uns der demografische Wandel noch  härter als angenommen“.

Klimaschutz und regenerative Energien seien weiterhin „Volksthema“. Mit der Gründung einer Klimaschutzagentur sei ein Anfang gemacht. WGS-Ziel sei ein „energetisch autarker Landkreis“. Der Strom, der hier verbraucht werde, solle auch hier produziert werden, so Held. Die WGS wolle besseren Klimaschutz, höhere Energieeffizienz und mehr Strom aus erneuerbaren Energien. Hier sei eine gute Aufklärung der Bevölkerung notwendig. Das sei ein Anspruch für die Klimaschutzagentur. Held dazu: „Wir werden die Arbeit der Agentur kritisch begleiten.“
Das Krankenhaus in Rinteln müsse bis zum Umzug in das geplante Gesamtklinikum erhalten bleiben, das habe inzwischen auch „Agaplesion“ erkannt. Jede weitere Verzögerung beim Bau des Klinikums bringe höhere Defizite mit sich. Das könne niemand wollen. Das Thema, welches neben dem Neubau zunehmend an Aktualität gewinne, sei die Nachnutzung der Häuser in Rinteln und Stadthagen. Hier müssten Ideen her. „Der Landkreis als Immobilienbesitzer sollte sich keinen Leerstand leisten“, fordert Held.
Es könne 2013 den Worten Helds zufolge nach langer Zeit gelingen, einen ausgeglichenen Kreisetat aufzustellen. Da müssten auch mal Wünsche zurückgestellt werden. Die WGS appelliere an die anderen Fraktionen, die Anträge, „die immer zum Ende der Etatberatungen noch kommen, doch genauesten zu überprüfen, ob sie denn sein müssen“. Die Eigenkapitaldecke des Landkreises sei sehr dünn. Weitere Schulden würden dieses weiter abschmelzen. „Wir sollten uns verstärkt um den Schuldenabbau, nicht um den Eigenkapitalabbau kümmern“, fordert die WGS.


Senkung „kommt beim ,kleinen Mann‘ an“
Schaumburger Nachrichten v. 23. 12. 2012
Einstimmig hat der Kreistag die Senkung der Müllgebühren um durchschnittlich 17,5 Prozent beschlossen. Dies gilt rückwirkend vom 1. Januar 2012 für einen dreijährigen Kalkulationszeitraum bis Ende 2014. Damit nimmt die Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWS) pro Jahr 2,3 Millionen Euro weniger an Gebühren ein.
Landkreis (ssr). Wie nicht überraschen kann, stieß die Gebührensenkung im Kreistag rundum auf Zustimmung. Allerdings gab es unterschiedliche Bewertungen. Siegfried Held (WGS) kritisierte die AWS, vor drei Jahren „eine schlechte Kostenkalkulation“ gemacht zu haben. Es seien „Überschüsse angehäuft“ worden, zwischenzeitlich hätten die Bürger „zuviel bezahlt“. Dieses Geld werde den Bürgern durch die Gebührensenkung indirekt zurückgegeben, beruhigte Petra Ritter (CDU). Da die Verkaufspreise für Wertsoffe damals am Boden gelegen hätten, habe es zu der vorsichtigen Kalkulation keine Alternative gegeben.
     Christiane Reckmann (SPD) sah ein „gutes Signal für die Bürger“. Sie fügte aber hinzu: „Mittelfristig graust mir vor der nächsten Erhöhung.“ Dass eine solche in einigen Jahren anstehen könnte, meint auch Claudia Laasch (Grüne). Jetzt freue sie sich aber, „dass die Senkung der Müllgebühren eine Erleichterung ist, die direkt beim ,kleinen Mann‘ ankommt.“  
Senkungen ergeben sich nach Angaben von Landrat Jörg Farr in nahezu allen Teilbereichen. Besonders drastisch sei die Reduzierung aber beim Restmüll. Für den überwiegenden Teil der Gebührenzahler ergebe sich eine Senkung „von zwischen 20 und 40 Prozent“. Zwei Beispiele: Für ein Grundstück mit einer Wohnung und einem 40-Liter-Restmüllbehälter sinkt die Jahresgebühr von 114 auf 74 Euro. Bei einem Grundstück mit drei Wohnungen und einem 120-Liter-Restmüllbehälter fällt diese Gebühr von 305 auf 246 Euro. Die Vergünstigungen ergeben, obwohl die Grundgebühr nicht wie bisher mit 2,50 Euro pro Monat auf je drei Wohnungen pro Grundstück, sondern mit 2,30 Euro monatlich auf jede Wohnung bezogen wird.
    Auch die Satzungsänderung rief unterschiedliche Bewertungen hervor. „Die Klagen von Bürgern gegen die alte Satzung haben sich also gelohnt“, frohlockte WGS-Fraktionschef Held. Die WGS hatte seinerzeit gegen die Satzung gestimmt. Die AWS sei durch das Gerichtsurteil „gezwungen“ worden, unter anderem „die ungerechte Verteilung der Grundgebühr“ und „die zu hohe Zahl der Mindestentleerung“ zu ändern. Reckmann formulierte, das Gericht habe die AWS „ermuntert“, einige Neuerungen in die fristgemäß ohnehin fällige Satzungsänderung einzuarbeiten. Es seien „Hinweise des Gerichts eingeflochten worden“, umschrieb Ritter das. „Jetzt ist die Satzung effizient und rechtssicher“, schloss Richard Wilmers (WIR/FDP).          

siehe auch  "Aktuell"                     


Bild: Der Vorsitzende Siegbert Held verabschiedet Rosemarie Börner und Lothar Arnold anlässlich der JHV 2011 mit kleinen Präsenten. 
Sowohl Rosemarie Börner  als Schriftführerin als auch Lothar Arnold als Kassenwart
scheiden nach langen Amtszeiten aus dem Vorstand der WGS aus.

„Kopfnicker und Schulterzucker nicht gefragt“
Schaumburger Nachrichten vom 13. Dezember 2010
Bei der Kandidatensuche für die nächste Kommunalwahl setzt die Wählergemeinschaft Schaumburg (WGS) auf „Querdenker“. Sie empfiehlt den Wählergemeinschaften vor Ort, die lokalen Probleme direkt anzusprechen. Das hat die WGS in einer Pressenotiz mitgeteilt.
Landkreis (ssr). In einer Kampagne mit einem auffälligen Flyer sollen demnach Bürger angesprochen werden, die in der Politik mitreden und mitgestalten möchten. „Kopfnicker, Schulterzucker und Nichtwähler sind nicht gefragt, sondern Leute, die zur Wahl gehen, um etwas zu verändern oder zu verbessern“, heißt es in dem Text. Also hieß das Motto der Delegiertenver- sammlung der WGS im Stadthäger Ratskeller für den kommenden Wahlkampf: „Querdenker gesucht!“
Ein weiteres Thema war das neue Niedersächsische Kommunalverfassungsgesetz, das der stellvertretende WGS-Kreisvorsitzende Hans Bielefeld vorstellte. Fest stehe bereits, dass Samtgemeinden unter 20 000 Einwohner künftig nur noch einen Wahlbereich haben.
 Das bedeute, dass Kandidaten aus kleinen Gemeinden auf der großen Liste der Samtgemeinde unterzubringen seien und dort vielleicht nicht gefunden würden. Diese neue Regelung führe nach Ansicht vieler Delegierter der WGS zu einer Benachteiligung der kleinen Orte. Außerdem sei die Abschaffung der Stichwahl bei Direktwahlen hauptamtlicher Bürgermeister und Landräte bereits beschlossene Sache, ergänzte Bielefeld.
Laut Entwurf werde es künftig einen zusätzlichen Ratsvorsitzenden neben dem Bürgermeister geben, die Ortsräte würden gestärkt und die Entschädigung für Ratsmitglieder vereinfacht. Außerdem solle für hauptamtliche Bürgermeister und Landräte die Altersgrenze von 68 Jahren aufgehoben werden.
Thema war auch die geplante Zusammenlegung der drei Krankenhäuser an einem neuen Standort sowie die Nachnutzung der jetzigen Krankenhäuser. Es diskutierten Fraktionssprecher Siegbert Held (Auetal) und die Kreistagsabgeordneten Heinrich Sasse (Rinteln) und Ralf Sassmann (Rodenberg).

WGS will zwei neue IGS
"Aufweichung" der Bezirke
Schaumburger Nachrichten vom 19. September 2009
Stadthagen: Die Wählergemeinschaft Schaumburg (WGS) hat sich in einer Presseerklärung gegen einen Wettstreit um den besseren IGS-Standort auf der Basis von Prozentzahlen ausgesprochen. Stattdessen plädieren die WGS-Politiker für eine Aufweichung der aktuellen Schulbezirke, um Gerechtigkeit für alle Schüler zu garantieren, die sich für einen Platz an einer Gesamtschule bewerben.Lindhorst / Rinteln.

"Nach ausführlichem Bericht des WGS Frak- tionschefs und Vorsitzenden der Kreis-Wähler- gemeinschaft, Siegbert Held, war schnell klar, dass von den verschiedenen angedachten Modellen nur eine Variante Gerechtigkeit für alle IGS-Bewerber bringen kann: "Die Aufteilung aller Bewerber auf sechs Standorte"  lautet die Presse- notiz von WGS-Vize Hans Bielefeld. Vorausset- zung dafür ist, dass sowohl in Lindhorst als auch in Rinteln jeweils eine neue IGS geschaffen wird.

Dann müssten die Schüler, die sich für einen IGS-Platz bewerben, unabhängig von starren Einzugsbereichen aber nach Möglichkeit wohnortnah auf die sechs Gesamtschulen aufgeteilt werden. Das entsprechende Modell könne selbst unter Beibehaltung von 109 Schülern an der Stadthäger IGS eine Fünfzügigkeit für die laufenden Standorte Obernkirchen, Rodenberg und Helpsen als auch für Lindhorst und Rinteln mit je 127 Schülern garantieren.
Dass dabei das starre Gebilde der Schulbezirke aufgeweicht wird, kann auch nach Meinung der WGS-Fraktionskollegen Heinrich Sasse (Rinteln) und Ralf Sassmann (Rodenberg) nicht schaden.

Dieses Aufweichen der Schuleinzugsbereiche für die IGS sei das einmütige Ergebnis der jüngsten Fraktionssitzung der Kreis-WG, in der vierzehn örtliche Wählergemeinschaften des Landkreises Schaumburg zusammenarbeiten. WGS-Vorstand und -Fraktion seien sich darin einig, dass „der Landkreis der großen Schülerzahl in dieser beliebten Schulform“ anders nicht gerecht werden kann. „Für die WGS wäre es eine sträfliche Vernachlässigung der Elternwünsche, wenn 389 Bewerber (170 bisher abgelehnte, 93 aus Rinteln und 126 aus dem Bereich Lindhorst) in die Röhre gucken müssten“,  lautet die Rechnung der Wählergemeinschaft.

WGS-Vize Hans Bielefeld (Heuerßen / Samt- gemeinde Lindhorst) wie auch dessen Kollege Hartmut Bauer (Rinteln) legen großen Wert darauf, dass das Ziel eines wohnortnahen  Schulbesuchs dabei nicht aus den Augen verloren gehen darf. Schließlich sei davon auszugehen,  dass auf dem Weg  die Zahl der IGS-Bewerber aus dem Anteil der Haupt- und Realschüler noch erhöht werden kann. Nähere Informationen gibt es unter www. wgs-schaumburg.de.


Website der Wählergemeinschaft Schaumburg